Informationen zur aktuellen Situation auf den Energiemärkten

Die weltweit hohe Nachfrage nach Energie treibt die Beschaffungskosten von Strom und Gas seit einiger Zeit in die Höhe. Das macht sich auch auf dem deutschen Energiemarkt bemerkbar und führt aktuell zu unvermeidbaren Preisanpassungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Ukraine-Krieg, die damit verbundenen eingeschränkten Gaslieferungen durch Russland sowie die in Deutschland ausgerufene Alarmstufe verstärken diese Situation.

Durch Energiesparen kann jeder Haushalt zur Entlastung der angespannten Versorgungslage beitragen und zugleich Geld sparen. Hier finden Sie unsere Energiespartipps.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Gas-Preisanpassung

Ab dem 1. Oktober 2022 werden wir die von der Bundesregierung beschlossene Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kWh (netto) sowie die Gasspeicherumlage in Höhe von 0,059 ct/kWh (netto) eins zu eins auf unsere Kunden umlegen.

Zudem sind wir, trotz stetiger Bemühungen, unsere Kosten so gering wie möglich zu halten, auf Grund des weiter anhaltenden hohen Marktniveaus am Gasmarkt und der erheblich gestiegenen Beschaffungskosten gezwungen, den Grundversorgungstarif zum 01. November 2022 zu erhöhen.

+++ 29.09.2022: Die Bundesregierung verkündigt, dass man sich auf eine Alternative geeinigt hat. Anstatt der Gasumlage soll es eine Gaspreisbremse geben. Somit trifft die Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kwh (netto) nicht zum 01.10.2022 in Kraft.+++

Ab dem 1. Oktober 2022 werden wir die von der Bundesregierung beschlossene Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kWh (netto) sowie die Gasspeicherumlage in Höhe von 0,059 ct/kWh (netto) eins zu eins auf unsere Kunden umlegen. Die Gasbeschaffungsumlage nach § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) ist zeitlich befristet bis zum 01.04.2024 und die Gasspeicherumlage nach §§ 35e, 35g Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bis zum 01.04.2025 zeitlich befristet. Die Höhe dieser beiden Umlagen wird regelmäßig überprüft und kann angepasst werden.

Ferner wurde auch die Bilanzierungsumlage, die die gleichmäßige Auslastung des Gasnetzes garantiert, von 0,00 ct/kWh auf 0,57 ct/kWh angehoben.

+++ 29.09.2022: Die Bundesregierung verkündigt, dass man sich auf eine Alternative geeinigt hat. Anstatt der Gasumlage soll es eine Gaspreisbremse geben. Somit trifft die Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kwh (netto) nicht zum 01.10.2022 in Kraft.+++

Darüber hinaus hat sich in den letzten Wochen die Lage an den Energiemärkten nochmals deutlich verschärft. Vor allem erheblich geringere russische Gasexporte nach Deutschland treiben den Börsenpreis enorm und verursachen erhebliche Verwerfungen an den Gasmärkten. Trotz stetiger Bemühungen unsere Kosten so gering wie möglich zu halten, sind wir auf Grund des weiter anhaltenden hohen Marktniveaus am Gasmarkt und der erheblich gestiegenen Beschaffungskosten sowie der Belastung durch die oben erwähnten Umlagen gezwungen den Grundversorgungstarif zum 01.11.2022 zu erhöhen.

Einerseits handelt es sich um die Gasbeschaffungsumlage, mit welcher der Gasmarkt stabilisiert werden soll. Sie dient der Rettung von Gasimporteuren, die zu vergleichsweise hohen Preisen Ersatz für stockende oder gänzlich ausgesetzte russische Gasmengen beschaffen müssen. Als zweites kommt die sogenannte Gasspeicherumlage zum Tragen. Sie wird erhoben, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das heißt, dass die Füllstandsvorgaben trotz des durch Russland künstlich verknappten Gasangebotes eingehalten werden – auch wenn dies nur zu vergleichsweise sehr hohen Beschaffungskosten möglich ist. Beide Gebühren-Umlagen müssen wir leider eins zu eins an Sie als unsere Kunden weitergeben.

Ja. Die neu eingeführten Umlagen sollen auf alle Gaskunden verteilt werden, dies gilt auch für Kunden mit einer Preisgarantie.

Das ist schwer zu sagen. Allerdings rechnen Experten mit steigenden Gaspreisen, weil die Nachfrage hoch und das Angebot knapp ist. Das treibt die Beschaffungskosten und damit auch die Verbraucherpreise hoch. Sobald sich die Situation entspannt, werden sich auch die Energiepreise stabilisieren und ggfs. wieder fallen. Allerdings wird es etwas dauern, bis die Gastarife für Endverbraucher wieder gesenkt werden können. Der Grund: Gasversorger beschaffen ihre Gasmengen langfristig und mit viel Vorlauf, um die Kunden vor weiteren Preisschwankungen zu schützen. Auch wir müssen die Gasvorräte derzeit sehr teuer beschaffen, um Sie auch künftig zuverlässig versorgen zu können – unabhängig von den aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt.

Bei Kundinnen und Kunden mit Sondertarifen ändert sich der Abschlag nicht automatisch. Da allerdings absehbar ist, dass ihr derzeitiger Abschlag künftig nicht mehr die Kosten decken wird, empfehlen wir, den monatlichen Abschlag vorausschauend hier in unserem Online-Kundenportal zu erhöhen. So verhindern Sie, dass es zu unerwartet hohen Nachzahlungen kommt.

Im Bereich der Grund- und Ersatzversorgung haben wir die Abschlagszahlungen für unsere Kundinnen und Kunden bereits vorgenommen. Sie müssen nichts weiter tun.

In der nächsten Jahresabrechnung wird zum Datum einer Preisanpassung eine automatische Aufteilung des Verbrauchs auf Grundlage Ihres Durchschnittsverbrauchs vorgenommen. Sie müssen also hierzu nichts unternehmen. Wenn Sie einen stichtagsgenauen Stand selbst erfassen möchten, übermitteln Sie uns diesen Zählerstand dann bitte zeitnah über unser Online Kundenportal oder über die Self-Service Funktion in unserer Tro4me.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Strom-Preisanpassung

Trotz stetiger Bemühungen, unsere Kosten so gering wie möglich zu halten, sind wir auf Grund des weiter anhaltenden hohen Marktniveaus am Strommarkt und der erheblich gestiegenen Beschaffungskosten gezwungen, den Grundversorgungstarif zum 01.11.2022 zu erhöhen.

Die Lage auf den Beschaffungsmärkten ist sehr dynamisch und eine Prognose schwer zu stellen. Die weltweit hohe Stromnachfrage trifft auf ein knappes Angebot, was die Beschaffungskosten seit einiger Zeit in die Höhe treibt. Dementsprechend rechnen Experten auch künftig mit steigenden Strompreisen. Das spiegelt sich auch auf dem deutschen Energiemarkt wider und führt aktuell zu unvermeidbaren Preisanpassungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher.

Auch wenn zum 1. Juli 2022 die EEG-Umlage weggefallen ist, sind die Strom-Beschaffungskosten dermaßen gestiegen, dass es für zahlreiche Kundinnen und Kunden unterm Strich zu einem Kostenanstieg kommt beziehungsweise kommen wird. Energieversorger sind derzeit aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, Preisanpassungen vorzunehmen. Ohne den Wegfall der EEG-Umlage würde die Preissteigerung noch etwas höher ausfallen.

Nein. Wenn Sie bei uns einen Tarif mit Festpreisgarantie abgeschlossen haben, ändert sich Ihr Strompreis nicht. Unabhängig davon geben wir die Kostenersparnis durch den Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 tarifunabhängig an alle Kunden der Stadtwerke Troisdorf weiter.

Wir rechnen den verbrauchten Strom immer zu den jeweils gültigen Preisen ab. In der nächsten Jahresabrechnung weisen wir die Preise vor und nach der Preisanpassung aus. Dazu nehmen wir zum Stichtag eine Aufteilung des Verbrauchs anhand Ihres durchschnittlichen Verbrauchs vor. Gerne können Sie auch Ihren Zähler zum Stichtag selbst ablesen und uns innerhalb der Folgewoche durchgeben – am besten einfach und bequem über unser Kundenportal. Das hat den Vorteil, dass wir Ihren Verbrauch noch genauer abrechnen können.

Im Rahmen unserer Preisanpassung in der Grundversorgung zum 01.11.2022 sowie bei künftigen Preisanpassungen im Bereich der Sondertarife werden wir den Abschlag für unsere Kundinnen und Kunden automatisch erhöhen. Dies kündigen wir ihnen auch in dem jeweiligen Preisanpassungsschreiben an.

Da allerdings absehbar ist, dass derzeitige Abschläge künftig nicht mehr die Kosten decken werden, können unsere Kunden auch jetzt schon aktiv werden und ihren monatlichen Abschlag vorausschauend hier in unserem Online-Kundenportal erhöhen. So verhindern Sie, dass es zu unerwartet hohen Nachzahlungen kommt. 

3 Stufen des Gas-Notfallplans

Der aktuelle Notfallplan Gas der Bundesregierung von 2019 basiert auf einer EU-Verordnung von 2017. Er sieht drei Stufen vor, die aber nicht nacheinander ausgerufen werden müssen: Frühwarnstufe, Alarmstufe und Notfallstufe.

Frühwarnstufe

Die erste Stufe macht auf einen möglichen Versorgungsengpass aufmerksam und sieht noch keinen Eingriff des Staates vor.

Alarmstufe

Diese Stufe hat Wirtschaftsminister Habeck am 23.06.2022 ausgerufen. Beim Ausrufen dieser Stufe wird immer noch davon ausgegangen, dass der Markt die Störung noch alleine bewältigen kann.

Notfallstufe

Dies ist die gravierendste Stufe. Die Versorgungslage ist so ernst, dass der Staat in den Markt eingreift. Die Bundesnetzagentur regelt die Gasverteilung.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Gaslieferung

Frühwarnstufe

Die erste Stufe macht auf einen möglichen Versorgungsengpass aufmerksam und sieht noch keinen Eingriff des Staates vor.

Wann tritt sie in Kraft? Nach der EU-Verordnung dann, wenn es "konkrete, ernst zu nehmende und zuverlässige Hinweise" auf ein mögliches Ereignis gibt, das zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führen könnte. Diese Lage sah Wirtschaftsminister Habeck am 30. März 2022 als gegeben: Man müsse „die Vorsorgemaßnahmen erhöhen, um für den Fall einer Eskalation seitens Russlands gewappnet zu sein“. 

Was passierte dann? Beim Bundeswirtschaftsministerium trat ein Krisenstab zusammen, der Behörden und Energieversorger umfasste. Versorger und Betreiber der Gasleitungen müssen nun regelmäßig die Lage für die Bundesregierung einschätzen. Der Staat greift aber noch nicht in den Gasmarkt ein - vielmehr sollen die Marktteilnehmer dafür sorgen, die Gasversorgung zu sichern. Dies kann etwa durch einen Rückgriff auf die Gasspeicher geschehen.

Alarmstufe

Diese Stufe hat Wirtschaftsminister Habeck am 23.06.2022 ausgerufen hat. Beim Ausrufen dieser Stufe wird immer noch davon ausgegangen, dass der Markt die Störung noch alleine bewältigen kann.

Wann tritt sie in Kraft? Das Wirtschaftsministerium ruft sie aus, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. Die Indikatoren sind also die gleichen wie bei der Frühwarnstufe, nur wird die Lage als noch gravierender eingestuft. „Es liegt eine Störung der Gasversorgung vor“, so Habeck. 

Was passiert jetzt? Der Markt ist noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nichtmarktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen. Trotzdem sind Unternehmen und Verbraucher angehalten, Gas einzusparen, um für den Winter vorbereitet zu sein.

Notfallstufe

Dies ist die gravierendste Stufe. Die Versorgungslage ist so ernst, dass der Staat in den Markt eingreift. Die Bundesnetzagentur regelt die Gasverteilung.

Wann tritt sie in Kraft? Diese Stufe muss per Verordnung der Bundesregierung ausgerufen werden - im Fall einer außergewöhnlich hohen Nachfrage nach Gas, einer erheblichen Störung der Gasversorgung oder einer anderen erheblichen Verschlechterung der Versorgungslage. 

Was passiert dann? Dann müssen dem Regelwerk zufolge „nichtmarktbasierte Maßnahmen ergriffen werden“, um insbesondere die Gasversorgung der geschützten Kunden sicherzustellen - der Staat greift also ein. Die Bundesnetzagentur wird nun dem Wirtschaftsministerium zufolge zum „Bundeslastverteiler“: Sie regelt die Verteilung von Gas. Dabei sind bestimmte Verbrauchergruppen besonders geschützt - diese sind möglichst bis zuletzt mit Gas zu versorgen. Dazu gehören private Haushalte, aber auch Krankenhäuser, die Feuerwehr und die Polizei oder Gaskraftwerke, die zugleich der Wärmeversorgung von Haushalten dienen. 

Die Versorgungssicherheit durch Erdgas wird gewährleistet, indem jegliche Gasentnahmen durch entsprechende Gaseinspeisungen ausgeglichen werden. Fallen beispielsweise Importmengen aus Gaseinspeisungsquellen weg, so können durch die Entleerung von Gasspeichern temporär die entfallenen Einspeisungsmengen durch Ausspeicherung kompensiert werden. Sind die Speicher entleert, kommt es im Falle einer ausbleibenden Reduzierung des Gasverbrauchs zu einer Gasunterdeckung, da die eingespeiste Menge nicht der durch die Verbraucher benötigten Ausspeisemenge entspricht. Es entsteht eine Gasmangellage. In diesem Fall wird die 3. Stufe des Gasnotfall-Plans ausgerufen, nun regelt die Bundesnetzagentur die Gasverteilung und es kann zu Abstellungen vorrangig bei Industrieunternehmen kommen.

Die Stadtwerke Troisdorf beobachten die Lage sehr genau und stehen in ständigem Austausch mit Politik, Netzbetreibern und Unternehmen. Wir haben mit Blick auf unser gutes Risikomanagement frühzeitig reagiert und unsere Energiebeschaffung für das Jahr 2022 abgeschlossen. Im Moment ist die Gasversorgung in Deutschland stabil. Die Versorgungssicherheit für Privathaushalte ist weiter gewährleistet. Doch die Stadtwerke Troisdorf unterstützen ausdrücklich die Aufforderung, so viel Energie wie möglich einzusparen.

Erst einmal gar nichts. Sie gehören zu unseren „geschützten Kunden“ und werden immer mit Gas beliefert. Allerdings sind wir alle als Gesellschaft dazu aufgerufen, Energie einzusparen, wo es möglich ist. Hierbei möchten wir Sie unterstützen und haben ein paar Energiespartipps für Sie.

Mit dem Begriff „geschützte Kunden“ sind durch das Energiewirtschaftsgesetz, die Gasnetzzugangsverordnung und die „SoS-Verordnung“ (2017/1938) Kunden definiert, deren Belieferung durch die Gasversorgungsunternehmen auch bei einer teilweisen Gasversorgungsunterbrechung oder im Falle außergewöhnlich hoher Gasnachfrage prioritär gewährleistet werden soll.
Als „geschützte Kunden“ gelten:

  • Alle Endverbraucher mit einem überwiegenden Eigenverbrauch im privaten Haushalt oder mit einem Jahresverbrauch von maximal 10.000 kWh für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke (Haushaltskunde)
  • Alle SLP-Kunden (Anschlussleistung von maximal 500 kW; Jahresverbrauch von maximal 1,5 Mio. kWh), wie beispielsweise private Haushalte, Kleingewerbe- und landwirtschaftliche Betriebe, Supermärkte, kleinere Krankenhäuser sowie Kindergärten, Schulen und Altenheime
  • RLM-Kunden, wenn sie dem Bereich der grundlegenden sozialen Dienste zuzurechnen sind. Hierzu zählen Krankenhäuser und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, stationäre Hospize, Einrichtungen zur Pflege und Betreuung behinderter Menschen, Justizvollzugsanstalten, sowie z.B. Feuerwehr, Polizei und Bundeswehreinrichtungen (diese Kunden haben eine Anschlussleistung größer als 500 kW und/oder einen Jahresverbrauch von mehr als 1,5 Mio. kWh)
  • Fernwärmeanlagen, wenn sie Wärme an Haushaltskunden liefern, an ein Erdgasverteiler- oder Fernleitungsnetz angeschlossen sind und keinen Brennstoffwechsel vornehmen können. Der Schutz gilt nur für den Anteil des Gasbezugs, der für die Erfüllung der Wärmelieferverpflichtung benötigt wird.
     

Automatisch. Es ist gesetzlich definiert, wer zu den geschützten Kunden zählt. Nur der Gesetzgeber kann Änderungen am entsprechenden Paragraphen (53a EnWG) vornehmen.
Unternehmen können sich nicht als geschützte Kunden bei beispielsweise Bezirksregierungen, untergelagerten Netzbetreibern und Kommunen registrieren lassen oder einen entsprechenden Antrag stellen.

Das Thema Energiesparen ist vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit schon immer ein wichtiger Faktor, gewinnt in der aktuellen Phase aber nochmal an Priorität. Und wirklich jeder kann hier seinen Betrag leisten, auch wenn es bei jedem Einzelnen nur ein kleiner Beitrag ist, bei fast 41 Mio. Haushalte in Deutschland ergibt sich daraus ein riesiges Einsparungspotential. 

Hier haben wir für Sie diverse Energiespartipps zusammengestellt.

Energiesparen hilft – in mehrfacher Hinsicht

Das meiste Gas in Haushalten wird beim Heizen verbraucht. Doch nicht nur die Heizkörper nach unten zu regulieren spart Energie. Wer in seinem Haushalt langfristig Gas sparen will, sollte auch die Vorlauftemperatur überprüfen. Damit ist die Temperatur gemeint, auf die ein Kessel das Heizwasser erwärmt. Eine zu niedrige Vorlauftemperatur heizt das Haus nicht richtig, eine zu hohe verbraucht hingehen viel Gas.

Das Haus soll nur nicht so weit abkühlen, dass sich Schimmel bildet. Mindestens 15 Grad sollte jeder Raum stets haben – geht die Temperatur noch weiter runter, spart man am falschen Ende. Dann lieber im Badezimmer noch etwas Energie einsparen, indem man eine Dusche wählt statt das Vollbad. Auch in der Küche lässt sich etwas einsparen. Wussten Sie, dass es zum Beispiel vollkommen unnötig ist, den Backofen vorzuheizen?