Tag der Daseinsvorsorge: Stadtwerke Troisdorf sind zuverlässig ganz.nah.dran.

Rund um die Uhr Naturstrom aus der Steckdose und sauberes Trinkwasser aus dem Leitungshahn – eine Selbstverständlichkeit für Stadtwerke-Kunden. Und eben weil es so alltäglich ist, dass niemand sich groß Gedanken darüber macht, hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vor vier Jahren den 23. Juni zum „Tag der Daseinsvorsorge“ erklärt. An eben jenem Tag soll den Bürgern bundesweit bewusstgemacht werden, was kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Troisdorf, der Abwasserbetrieb Troisdorf, AöR (ABT) und die Troiline tagtäglich in ihrer Region so alles leisten, damit die Bürger unbesorgt – ja regelrecht komfortabel – leben können. „Und gerade weil diese TroiKomm-Töchter als zentrale Infrastrukturdienstleister ganzheitlich im Konzern aktiv sind, beeinflussen sie das öffentliche Leben positiv – im wirtschaftlichen Sinne, wie auch im kulturellen und sozialen. Wir übernehmen Verantwortung in vielerlei Hinsicht und wenn – wie bei uns – ein Rad ins andere greift, dann lässt sich gemeinschaftlich Großes bewegen“, ist TroiKomm- und Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Vogt überzeugt.

Über 93.000 Badewannen Trinkwasser täglich
Qualitativ hochwertiges Trinkwasser bekommen alle Troisdorfer. Viele wissen, dass es im Wasserwerk Eschmar gefördert wird. Aber wohl die wenigsten haben eine Vorstellung davon, wie viele Liter Wasser dort täglich aus den sechs Brunnen gepumpt werden. Es sind sage und schreibe 14 Millionen Liter – oder anschaulicher beschrieben: weit über 93.000 Badewannenfüllungen. Man könnte auch sagen: Die Stadtwerke Troisdorf wären theoretisch in der Lage, stündlich 1,2 Millionen Glas-Perlenflaschen abzufüllen beziehungsweise 100.000 der braunen Wasserkästen zu bestücken.

340 Kilometer öffentliche Kanalisation in Troisdorfs Erdreich
Während die Stadtwerke Troisdorf für die Trinkwasserversorgung zuständig sind, kümmert sich der ABT rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ums lokale Abwasser. Und das ist alles andere als wenig: 2019 wurde in der hochmodernen Kläranlage Müllekoven beispielsweise die unvorstellbare Menge von 5.782.696.000 Litern aufbereitet. Wenig verwunderlich, dass bei dieser gigantisch hohen Zahl monatlich rund zehn Tonnen so genanntes Rechengut, also in der Hauptsache Feststoffe, aus dem Troisdorfer Abwasser gefischt werden. Was da so alles durch das insgesamt knapp 340 Kilometer lange, weit verzweigte Kanalnetz rauscht, lässt die Mitarbeiter der Kläranlage manchmal staunen. Hierzu zählen neben diversem Plastikmüll auch Binden und Windeln ebenso wie Farben und Lacke – alles Dinge, die im Abwasser nichts zu suchen haben.

ABT macht das Licht an – mehr als 10.000 Mal
Wer nun glaubt, dass der ABT nur für Schmutz- und Regenwasser verantwortlich ist, der irrt. Denn es ist auch der ABT, der die Troisdorfer nicht im Dunkeln stehen lässt. Er ist für mehr als 10.100 öffentliche Leuchten zuständig – die Hälfte übrigens LED-betreiben. Neben Energieeffizienz spielt beim ABT auch das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. So wird beispielsweise auf den Dächern der Kläranlage Müllekoven mit einer Photovoltaikanlage so viel sauberer Sonnenstrom eingefangen, dass man mit dieser Menge rund 15 4-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit umweltfreundlichem Strom versorgen könnte. Genutzt wird dieser Strom aber natürlich gleich vor Ort zum Betrieb der Kläranlage.

4,5 Fußballfelder voller Solarmodule
Auch die Stadtwerke Troisdorf setzen auf nachhaltige Energie, die durch Photovoltaikanlagen gewonnen wird – ob auf den Dächern der eigenen Bürogebäude oder auf dem riesigen Carport auf dem Betriebsgelände in der Poststraße. Würde man alle Photovoltaikmodule nebeneinanderlegen, so ließe sich damit eine Fläche von rund 32.000 m2, also knapp 4,5 Fußballfeldern füllen. Diesen Sonnenstrom nutzen die Stadtwerke teilweise selbst und für ihre Kunden kaufen sie Naturstrom aus deutsch-österreichischer Wasserkraft ein.

Glasfaser von Troisdorf bis nach New York
Damit die Troisdorfer Bürger mit Lichtgeschwindigkeit im Internet surfen können, verlegt die Troiline fleißig Glasfaserkabel im Stadtgebiet. Rund 31.000 Meter Tiefbautrasse wurden bis dato für die Realisierung des super schnellen Datennetzes aufgegraben und mit 72.000 Metern Rohren versehen. In weniger als einem Jahr hat der JETI rund 90.000 Meter Glasfaserkabel unter die Erde gebracht. Würde man die einzelnen Fasern aneinanderbinden, so könnte schon heute ein Seil von Troisdorf bis nach New York gespannt werden – und dieses Seil soll deutlich länger werden, um noch mehr Bürgern und Unternehmen die Zukunftstechnologie zugänglich zu machen.

Seit über 100 Jahren verlässlicher Partner
Aus gutem Grund sind die Stadtwerke Troisdorf als lokaler Energieversorger seit weit über 100 Jahren in Troisdorf und der Region verwurzelt. Wie ein Fels in der Brandung sichern sie zuverlässig seit jeher die Lebensqualität der Bürger und tragen maßgeblich dazu bei, Troisdorf bunter und lebenswerter zu gestalten. Die Stadtwerke Troisdorf sind auch deswegen so stark, weil sie mit anderen kommunalen Unternehmen im TroiKomm-Verbund sehr eng zusammenarbeiten. Und so unterschiedlich die einzelnen Geschäftsfelder auch sind, ist ihnen doch eins gemeinsam: der unermüdliche Einsatz für die Stadt Troisdorf und deren Bürger.

„Eins ist klar: Diese langjährige Erfolgsgeschichte ist keine Selbstverständlichkeit. Wir haben sie vielmehr den derzeit über 320 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die sich mit Leidenschaft und Expertise dafür einsetzen, das Leben in Troisdorf noch attraktiver zu gestalten. Und noch etwas ist klar: Eine sichere Daseinsvorsorge funktioniert nur mit Weitsicht, weswegen wir wo immer es geht Innovation mit Nachhaltigkeit verknüpfen“, resümiert Vogt.